28.03.2014

Längeres Arbeiten muss sich lohnen

Langjährige ÖAAB-Forderung nach der Einführung der Teilpension   wird umgesetzt - eine Win-win-Situation für Arbeitnehmer und   Unternehmen. 

Im internationalen Vergleich liegt Österreich beim durchschnittlichen Pensionsantrittsalter auf dem achtletzten Platz. Daher müssen Maßnahmen gesetzt werden, um das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen. Im Regierungsprogramm haben sich die Koalitionspartner unter anderem auf die Einführung der Teilpension, einer langjährigen Forderung des ÖAAB, geeinigt.

"Neben dem bereits bewährten Modell der Altersteilzeit ist die Einführung der Teilpension ein wichtiger Schritt in Richtung sicheres und stabiles Pensionssystem sowie ein wichtiges Signal, um die Menschen länger in Beschäftigung zu halten", betont ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger.

"Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben den Wunsch, auch nach Erreichen des gesetzlich möglichen Pensionsantrittsalters, zumindest teilweise ihren Beruf auszuüben. Bei der Teilpension wird der Umfang der letzten Erwerbstätigkeit um ein Drittel reduziert, dafür gibt es die Hälfte der Pension als Ausgleich dazu. Das heißt mehr Geld, mehr Pension und die Möglichkeit, langsam aus dem Berufsleben in den Ruhestand auszugleiten. Der Gesetzesbeschluss ist für Herbst geplant, das Gesetz selbst soll am 1. Jänner 2015 in Kraft treten", erklärt Wöginger in der letzten Nationalratssitzung.

Aber nicht nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren von der Teilpension, sondern auch die Unternehmen: "Wenn erfahrene Mitarbeiter länger im Betrieb verbleiben und ihr Wissen an die nächsten Generationen weitergeben können, ist das ein großer Vorteil für die Unternehmen - besonders im Hinblick auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel. Wichtig ist, dass die Teilpension sowohl von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als auch den Unternehmen angenommen und gelebt wird. Erst dann kann sie sich auch positiv auf das Beschäftigungs- und Pensionssystem auswirken", so Wöginger abschließend.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


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