12.06.2014

Wir haben ein gutes, faires und nachhaltiges Pensionssystem

Wir haben in Österreich ein gutes Pensionssystem, das natürlich immer wieder zu aktualisieren und zu adaptieren ist. Es gibt keinen Grund, dieses System schlecht zu reden, sagte ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger heute, Donnerstag, im Rahmen der Aktuellen Stunde im Nationalrat in Richtung Neos. "Unser System bietet ein soziales Netzwerk für alle, die nicht in der Lage waren, selbst ausreichend Beiträge einzuzahlen", bezog sich Wöginger auf die rund 240.000 Ausgleichzulagenbezieher/innen in Österreich. "Darüber hinaus ist unser System umlagefinanziert: die Werktätigen zahlen für die Pensionisten. Das ist ein gutes, faires und funktionierendes System, zu dem wir stehen und das wir auch beibehalten wollen. Was wir sicher nicht wollen, ist eine Art Volkspension, bei der alle nur eine Minimumpension bekommen und für alles andere privat vorsorgen müssten."

Die Bundesregierungen der letzten Jahre haben immer wieder Pensionsreformen durchgeführt, erinnerte Wöginger etwa an die große Pensionsreform der Regierung Schüssel, die zukunftsweisend war und die Pensionen etwa durch längere Durchrechnungen nachhaltig gesichert und die Systeme harmonisiert hat. In diesem Zusammenhang verwehrte sich Wöginger gegen das oft geübte "Beamten-Bashing." "Auch bei den Beamten haben wir eine 40jährige, längere Durchrechnung eingeleitet. Die Beamten sind also valorisiert und haben viel zu den Reformen beigetragen."

Wichtig sei, das faktische Pensionsantrittsalter im Auge zu behalten, fuhr Wöginger fort und bezog sich damit auf die Änderungen, die die Bundesregierung bei den Frühpensionen schon eingeleitet hat. "Wir haben bei Korridorpension und Langzeitversichertenregelung versicherungsmathematische Abschläge und ein höheres Antrittsalter eingeführt. Nun sind auch die Sozialpartner gefordert, die älteren Menschen länger in Beschäftigung zu halten." Erste Erfolge zeigten sich bereits, verwies der ÖVP-Sozialsprecher darauf, dass durch die Änderungen bei der Hacklerregelung und bei der Invaliditätspension bereits rückläufige Zahlen bei den Frühpensionen zu verzeichnen sind. "Bis Ende des Jahres werden wir uns in Richtung 59 Jahre faktisches Pensionsantrittsalter bewegen. Damit sind wir auf gutem Weg in Richtung 60 Jahre, wie wir es mit dem Regierungsprogramm bis 2018 erreichen wollen. So bereiten wir uns darauf vor, dass ab 2025 die sogenannte Babyboomgeneration in Pension gehen wird."

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


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