17.06.2014

Der "neue" Pendlerrechner ist ab 25. Juni online

Der ÖAAB hat sich mit seinen Verbesserungsvorschlägen beim Pendlerrechner durchgesetzt: faire Verhältnisse für Pendlerinnen und Pendler

Die Testphase des Pendlerrechners endet diese Woche. „Die Einführung des Pendlerrechners Anfang des Jahres war eine große Erleichterung für die vielen Pendlerinnen und Pendler in Österreich. Dieser europaweit einzigartige Pendlerrechner ermittelt, ob und in welcher Höhe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Pendlerpauschale und ein Pendlereuro zusteht. Da es anfänglich bei der Berechnung des Arbeitsweges in einigen Fällen zu Unstimmigkeiten gekommen ist, hat sich der ÖAAB für eine Überarbeitung im Sinne der Pendlerinnen und Pendler eingesetzt“, so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger. „Dieser Prozess ist jetzt abgeschlossen: Die Expertengruppe im Finanzministerium hat sich die Problemfälle genauestens angesehen und entsprechende Verbesserungen vorgenommen. Der adaptierte Pendlerrechner geht am 25. Juni online, damit sind die letzten Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Jetzt herrschen faire Verhältnisse.“

„Unser besonderer Dank gilt den beiden ÖAAB-Pendlerexperten Franz Gosch und Max Oberleitner, die während der Testphase in ständigem Kontakt mit dem Finanzministerium standen, um die Anliegen der Pendlerinnen und Pendler in die Verbesserungen einzubringen. Der Pendlerrechner wurde in den letzten Wochen sowohl intern als auch extern auf Herz und Nieren geprüft – beide Testgruppen sind mit den Anpassungen sehr zufrieden“, fügt Wöginger hinzu und weiter: „Die Frist zur Abgabe der Erklärung beim Arbeitgeber wurde bis 30. September 2014 verlängert. Das heißt all jene, die noch kein Formular abgegeben haben, haben noch bis Ende September Zeit. Und all jene, die bereits ein Formular abgegeben haben, müssen kein neues Formular abgeben. Es sei denn der Pendlerrechner weist aufgrund der Anpassungen ein für sie besseres Ergebnis aus. In diesem Fall können sie erneut ein Formular abgeben. Das bedeutet Rechtssicherheit für alle.“

Die Verbesserungen im Detail:

  • Bei Park&Ride-Routen wird zuerst eine Verbindung mit maximal 15 Prozent PKW-Anteil berechnet.
  • Wenn weniger als 15 Minuten Unterschied zu einer Park&Ride-Route besteht, wird die rein öffentliche Route berechnet.
  • Umstellung auf schnellste (statt kürzeste) Strecke, wenn die öffentliche Verbindung unzumutbar ist.
  • Reisegeschwindigkeit bei PKW-Routen wurde „verlangsamt“.
  • Wenn Hin- und Rückweg unterschiedlich lang sind, ist die längere Strecke maßgeblich.
  • Fußweg wird dem Individualverkehr zugerechnet.
  • Textuelle (Turn-by-Turn) Beschreibung von PKW-Routen

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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