25.11.2014

Wir brauchen Lösungen für unser Pensionssystem

ÖVP-Sozialsprecher bei Sitzung der Pensionsreformkommission: "System läuft aus dem Ruder".

In der heutigen Sitzung der Pensionsreformkommission haben sich die Befürchtungen, die Vizekanzler Mitterlehner bereits im Vorfeld geäußert hat, leider voll bestätigt, sagte ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger heute, Dienstag, am Rande der nachmittäglichen Sitzung der Pensionsreformkommission.

"Jetzt gilt es, konsequent und konzentriert nach Lösungen zu suchen, weil das Pensionssystem förmlich aus dem Ruder läuft", sagte Wöginger:

o Die Mittel des Bundes steigen mehr als geplant, nämlich von 9,7 Milliarden im Jahr 2013 auf 13,5 Milliarden im Jahr 2019. Das ist eine Steigerung von derzeit 3,15 Prozent des BIP auf 3,72 Prozent des BIP 2019 und bedeutet dringenden Handlungsbedarf!;

o die Entwicklung des Pensionsantrittsalters ist - unter Einbeziehung der Rehabgeldbezieher - geringer als geplant,

o und das Sozialministerium hat eine Prognose vorgelegt, die deutlich optimistischer ist als jene von OECD und EU. "Daher müssen die Annahmen des Ministeriums deutlich hinterfragt werden", so Wöginger.

"Wir müssen also ohne Scheuklappen an die Problematik herangehen, die Fakten auf den Tisch legen und dann an Lösungen arbeiten, die mithelfen können, unser Pensionssystem wieder in den Griff zu bekommen - das sind wir den nächsten Generationen schuldig. Sonst stehen wir am Ende des Tages vor noch größeren Problemen. Es ist die Aufgabe der Politik, das Pensionssystem nachhaltig für die kommenden Generationen abzusichern. Es besteht Handlungsbedarf, das muss auch die SPÖ zur Kenntnis nehmen", schloss der ÖVP-Sozialsprecher.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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