07.07.2015

Angestellter mit 2.000 brutto wird mit 926 Euro entlastet

 

Die Steuerreform in Höhe von 5,2 Milliarden Euro ist eine  große Entlastungen für die Menschen in diesem Land. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger anlässlich der Debatte im Plenum des Nationalrats.

Der Bevölkerung werde von Seiten der FPÖ der Eindruck vermittelt, dass die Steuerreform keine Entlastung wäre - "das ist purer Populismus. 4,5 Milliarden gehen alleine in den Lohn- und Einkommenssteuertarif, 400 Millionen in den Bereich der Niedrigverdiener mit unter 1.200 Euro brutto, es gibt 200 Millionen für Wirtschaftsförderung und 100 Millionen für Familien. Für all jene, die unter der Steuerfreigrenze verdienen, wird die Negativsteuer von derzeit 110 auf maximal 400 Euro ausgeweitet. Pensionisten profitieren unter Anrechnung ihrer Ausgleichszulage von einer Steuergutschrift von maximal 110 Euro. Für Familien wird der Kinderfreibetrag von 220 auf 400 Euro aufgestockt. Es ist uns ein großes Anliegen, auch dort, wo Kinder zuhause sind, einen steuerlichen Anreiz zu setzen", so Wöginger, der auch auf die Erhöhung der Forschungsprämie verwies.

Der ÖVP-Sozialsprecher führte konkret folgende Beispiele an, wonach Arbeitnehmer von der Steuerreform profitieren:

- Ein Angestellter mit einem Gehalt von monatlich 1.500 brutto wird nächstes Jahr mit 485 Euro entlastet;

- Eine Angestellte - Alleinerzieherin mit einem Kind - mit einem Bruttogehalt von 2.000 Euro wird mit 926 Euro entlastet; und - eine Angestellte mit einem Gehalt in Höhe von 3.000 Euro brutto wird mit 1.318 Euro entlastet.

- Jemand, der unter 1.200 Euro verdient, wird bis zu 400 Euro an Sozialversicherungsgutschrift pro Jahr erhalten. Das ist eine große Entlastung für alle Steuerzahler, für die Familien und für Niedrigverdiener in diesem Land.

"Es ist hoch anzuerkennen, was hier vom Finanzminister hinsichtlich der Gegenfinanzierung geleistet wurde", unterstreicht Wöginger. "Die Kaufkraft wird angekurbelt und die Wirtschaft gestärkt."  Eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung von Sozialbetrug werde zudem mit dem Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz gesetzt. "Sozialbetrug ist kein Kavaliersdelikt", so Wöginger abschließend.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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