04.11.2015

Pensionsfalle für Mütter soll jetzt endlich beseitigt werden

ASVG-Novelle soll Gleichstellung bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten bringen.

"Unsere Forderung nach der besseren und vor allem gerechteren Anrechnung von Kindererziehungszeiten soll jetzt endlich umgesetzt werden“, so ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger, der betont, dass die Gesetzeslücke, die Mütter, deren Kinder vor 2005 geboren wurden, bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten benachteiligt, dringend geschlossen werden müsse. „Es kann und darf nicht sein, dass bei den Müttern Unterschiede gemacht werden, wenn es darum geht, die für die Eigenpension notwendigen 15 Beitragsjahre zu erreichen.“

Daher sei der heute von Sozialminister Hundstorfer vorgelegte Entwurf des Sozialrechts-Änderungsgesetzes zu begrüßen. Demnach würden bei weniger als 15 Versicherungsjahren pro Kind vier Jahre für die Pension angerechnet werden. „Damit haben dann beispielsweise nach 1955 geborene Frauen, die zwei Kinder haben und sieben Jahre erwerbstätig waren, Anspruch auf eine eigene Pension“, so Wöginger weiter, der zudem auf die langjährige ÖAAB-Forderung nach der Anrechnung von vier Jahren pro Kind für die Pension hinweist, und zwar unabhängig vom Abstand der Geburten. „Für uns ist jedes Kind ist gleich viel wert – es darf bei der Anrechnung kein Nachteil sein, wenn die Kinder in kürzeren Abständen geboren wurden.“

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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