24.02.2016

Mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit für die kommenden Generationen

ÖVP-Sozialsprecher sieht Handlungsbedarf im Interesse der Sicherung unserer Pensionen.

Für „völlig überzogen“ hält ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger die Formulierung der Neos in der heutigen aktuellen Stunde im Nationalrat, das Pensionssystem als „schrottreif“ zu bezeichnen. „Unser Pensionssystem ist nicht schrottreif. Aber wir haben Handlungsbedarf, was die Nachhaltigkeit im System betrifft. Unser System ist kurzfristig gesichert, aber für die Zukunft und die nachfolgenden Generationen müssen wir handeln.“

Als Gründe für den Handlungsbedarf nannte Wöginger zwei Fakten:

- Vor 45 Jahren waren die Menschen in Österreich durchschnittlich 17 Jahre in Ausbildung, 45 Jahre im Erwerbsleben und acht Jahre in Pension. Heutzutage  befinden sich die Menschen 21 Jahre in Ausbildung, 38 Jahre im Erwerbsleben und 22 Jahre in Pension.

-  Die demographische Situation in Österreich wird von der Babyboomergeneration geprägt, die innerhalb von etwa zehn Jahren ins pensionsfähige Alter kommt. „Das wird eine Belastungsprobe für unser System.“

Aus diesen Gründen müsse die Politik das System auf diese Situation vorbereiten und nachhaltig sichern, betonte Wöginger und wies darauf hin, dass in den letzten Jahren – entgegen der Behauptungen der Opposition – „schon viel passiert ist“. So etwa die große Pensionsreform 2003/2004, das Pensionskonto, Änderungen in der Langzeitversicherung und Korridorpension, die schrittweise Heranführung des faktischen an das gesetzliche Pensionsantrittsalter, die Einführung der Teilpension und schließlich der Arbeitsmarkt- und Konjunkturgipfel im vergangenen Herbst.

Handlungsbedarf sieht der ÖVP-Sozialsprecher in mehreren Bereichen: Bei den Invaliditätspensionen - vor allem bei psychischen Erkrankungen -, gehe es österreichweit um mehr Gerechtigkeit. Bei der beruflichen Rehabilitation gelte es, ein System zu schaffen, das den Menschen auch nach längeren Krankenständen zum Beispiel bei einer Krebserkrankung einen schrittweisen beruflichen Wiedereinstieg ermöglicht.

„Es geht um mehr Gerechtigkeit im System“, erinnerte Wöginger daran, dass Wien als einziges Bundesland „bis 2042 nicht harmonisiert hat“. „Die anderen Bundesländer erwarten sich diese Umsetzung auch von Wien. Wir stehen für einen Gerechtigkeitsmechanismus, der die nachkommenden Generationen berücksichtigt. Das ist der ÖVP ein Anliegen.“

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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