21.11.2016

Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder anpassen

 „Eine Frage der Gerechtigkeit“: Wöginger und Nehammer begrüßen Schwenk von Bundeskanzler Christian Kern.

„Wir als ÖAAB begrüßen den Schwenk von Bundeskanzler Christian Kern zur ÖVP-Linie betreffend einer Indexierung der Familienbeihilfe für nicht in Österreich lebende Kinder“, zeigen sich ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger und Generalsekretär Karl Nehammer erfreut.

„Es ist schließlich eine Frage der Gerechtigkeit, dass die Familienbeihilfe für Kinder, die nicht mit ihren Eltern in unser Land gekommen sind, auf das Niveau ihrer Heimatländer reduziert wird. 150 Euro haben in Österreich einen ganz anderen Wert als in vielen anderen EU-Ländern, wie etwa Rumänien“, bekräftigen und unterstützen Wöginger und Nehammer den Vorstoß der ÖVP-Minister Sophie Karmasin, Hans-Jörg Schelling und Sebastian Kurz zur Anpassung der Familienbeihilfe an die Lebenshaltungskosten der jeweiligen Länder.

In einem Brief an den EU-Kommissionsschef Jean-Claude Juncker hatten Karmasin, Schelling und Kurz die Indexierung der Familienbeihilfe gefordert. EU-Staaten sollen die Möglichkeit erhalten, die Leistungen für im EU/EWR-Ausland lebende Kinder, von denen zumindest ein Elternteil in Österreich arbeitet, an die dortigen Lebenskosten anzupassen. Die SPÖ hatte in einer ersten Reaktion auf diese Forderung vergangene Woche eher "verschnupft" reagiert.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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