16.01.2017

Abschaffung der kalten Progression - Volle Unterstützung für BM Schelling

Vorschlag des Finanzministers steht für dauerhafte Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

„Durch die Steuerreform, die seit 1. Jänner 2016 in Kraft ist, bleibt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Geld im Börsel. Damit das auch so bleibt, muss die kalte Progression durch eine automatische Anpassung der Steuertarife an die Inflation rasch beseitigt werden, sichern ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger und Generalsekretär Karl Nehammer Bundesminister Hans-Jörg Schelling die volle Unterstützung des ÖAAB bei der Abschaffung dieser versteckten Steuererhöhung zu.

Finanzminister Schelling hat die Abschaffung der kalten Progression im Rahmen seiner heutigen Jahresauftaktsrede als eines der klaren Ziele für 2017 definiert. Der Vorschlag des Finanzministers sieht eine vollautomatische Anpassung vor, wenn die Inflationsentwicklung einen bestimmten Grenzwert überschreitet.

Die kalte Progression bezeichnet jene Erhöhung der Steuerbelastung, die zustande kommt, weil die Löhne zwar jedes Jahr steigen, die für die Lohnsteuer maßgeblichen Einkommensgrenzen aber gleich bleiben. Damit rücken von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in höhere Steuerklassen vor – die Belastung steigt. Diese versteckte Steuererhöhung bringt dem Fiskus jährliche Mehreinnahmen in der Höhe von 450 Millionen Euro.

"Damit die Entlastung für die arbeitenden Menschen durch die Steuerreform nicht bereits in einigen wenigen Jahren wieder komplett verpufft, ist es wichtig, jetzt zu handeln. Es ist nur fair und gerecht, dass hart erkämpfte Lohnerhöhungen nicht von der Steuer wieder aufgefressen werden", bekräftigen Wöginger und Nehammer abschließend.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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