02.03.2017

Der Sozialbericht zeigt – wir müssen und können die Menschen zu den Jobs bringen!

ÖVP-Sozialsprecher zum Sozialbericht im Nationalrat.

"Der Sozialbericht liegt vor und ich halte es für wichtig, dass wir gemeinsam die richtigen Schlüsse daraus ziehen", sagte ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates. So zeige der leichte Rückgang bei der Arbeitslosigkeit und ein Höchststand bei den unselbständig Beschäftigten, dass sich eine erfreuliche Entwicklung am Konjunktur-und Wachstumshimmel abzeichnet. "Darüber dürfen wir uns freuen", so Wöginger.

"Es gibt viele Arbeitslose in Österreich. Es gibt aber auch 50.000 offene Stellen – Tendenz stark steigend. Darum müssen wir darüber nachdenken, wie wir die Menschen zu den Jobs bringen", gab Wöginger zu Bedenken und nannte drei Maßnahmen, die Abhilfe schaffen können:

-   Ein Beschäftigungsbonus in Form einer Lohnnebenkostensenkung, wenn Menschen aus der Arbeitslosigkeit in Jobs gebracht werden.

-   Eine Mobilitäts- und Entfernungsprämie: In den westlichen Bundesländern – etwa in Tourismus und Gastronomie -  gibt es viele offene Stellen. Für jene, die bereit sind, in den Westen Österreichs zu gehen, statt im Osten in der Arbeitslosigkeit zu verbleiben, sollen die vorgesehenen Prämien und eine höhere Entlohnung Anreize bieten.

-   Aktion für über 50-jährige: Menschen über 50 haben es besonders schwer, wieder Arbeit zu finden. Eine Eingliederungsbeihilfe und die Beschäftigungsaktion der Bundesregierung "sind Pilotprojekte, um Menschen dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt reintegrieren zu können. Wir werden diese Aktion zur Umsetzung bringen", so Wöginger.

In diesem Zusammenhang bezeichnete der ÖVP-Sozialsprecher die Neugestaltung und Flexibilisierung der Arbeitszeit als Maßnahme, "von der Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren können". Allerdings dürfe Arbeitszeitflexibilisierung keine Einbahnstraße sein: "Längere Arbeitszeiten ja, aber nur, wenn es dafür dann auch größere Freizeitblöcke oder mehr Geld gibt", betonte Wöginger.

Schließlich kam der ÖVP-Sozialsprecher auf die Pensionen zu sprechen. "Die Nachhaltigkeit unseres Pensionssystems zu sichern, ist eine große Herausforderung für uns. Wir müssen auch den nachfolgenden Generationen eine gute Pension sicherstellen. Das ist nachhaltige Sozialpolitik." Mit einer Kritik an der Kostenexplosion und Kontrollmängeln, wie sie der Rechnungshof bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung in Wien festgestellt hat, kam Wöginger zum Schluss: "Als christlich-demokratische Volkspartei stehen wir für ein soziales Netz. Aber das darf nicht ausgenutzt werden. Leistung muss sich lohnen. Dafür wird die ÖVP auch in Zukunft stehen."

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


Videos



Newsletter

Bitte füllen Sie alle mit * markierte Felder aus.