08.03.2017

ÖAAB zum Weltfrauentag: Flexible Arbeitszeit braucht flexible Kinderbetreuung

ÖAAB fordert weiterhin 4 Jahre Anrechnung für Pension pro Kind!

„Die Einkommensunterschiede in Österreich zwischen Frauen und Männern sind nach wie vor eklatant, obwohl im 21. Jahrhundert gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit längst eine Selbstverständlichkeit sein müsste“, sagt ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann.

„Die Schließung der Einkommensschere ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch relevant für den späteren Pensionsanspruch. Vor allem bei der Anrechnung der Kinderziehungszeiten gibt es hier Nachholbedarf. Deshalb fordert der ÖAAB weiterhin vehement die Anrechnung von zumindest 4 Jahren pro Kind für die Pension. Und das egal, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden“, bekräftigen ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger und Generalsekretär Karl Nehammer.

Ein weiterer Grund für die Pensionslücke bei Frauen ist, dass mehr Frauen als Männer nach der Geburt der Kinder Teilzeit arbeiten: Das wirkt sich natürlich nachteilig auf die Höhe der Pension aus. „Mit dem Pensionssplitting wurde hier eine gute Möglichkeit geschaffen, diese Einkommensunterschiede auszugleichen. Bis zu 50 Prozent des Einkommens könnten für die ersten sieben Jahre nach der Geburt an die Partnerin oder den Partner übertragen werden. Die Übertragung muss bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres des jüngsten Kindes beantragt werden. Es sind in Summe Übertragungen für maximal 14 Kalenderjahre möglich. Leider wissen noch zu wenige, dass es diese Möglichkeit gibt“, so Ledl-Rossmann.

Zur aktuellen Diskussion um flexiblere Arbeitszeiten hält ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger abschließend fest: „Wenn Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden, braucht es auch flexiblere und bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten, hier gibt es noch großen Aufholbedarf. Dafür setzen wir uns als ÖAAB ein.“

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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