02.05.2012

Ehrenamtliche werden im öffentlichen Dienst bevorzugt

Freiwilligenarbeit wird wichtiges Kriterium bei Aufnahme. Neuer Erlass vom Bundeskanzleramt.

Rund 44% der Österreicherinnen und Österreicher engagieren sich in irgendeiner Form freiwillig. Dieses Engagement findet entweder in Organisationen, in Vereinen oder auch in der Nachbarschaftshilfe statt. „Diese Kultur des freiwilligen Engagements, der Solidarität und gegenseitigen Unterstützung trägt besonders zu einer funktionierenden Bürgergesellschaft teil, das wir sehr schätzen, würdigen und auch ausbauen sollten“, lobt ÖVP-Nationalrat und Sozialsprecher August Wöginger diese Form der freiwilligen Betätigung der österreichischen Bevölkerung.

Besonders auf Drängen der ÖVP hin, werden künftig bei der Aufnahme im öffentlichen Dienst jene Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt, die sich ehrenamtlich betätigen. Das heißt: Gibt es zwei Bewerber gleicher Qualifikation, hat jener die besseren Karten, der sich etwa für das Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr oder Caritas usw. betätigt. Welche Vereine und Organisationen bzw. Tätigkeiten dafür in Frage kommen, ist gesetzlich festgelegt. Das regelt nun ein Erlass des Bundeskanzleramtes. "Die Führungskräfte sind angehalten, die Freiwilligenarbeit als Beurteilungskriterium miteinzubeziehen“,  sagt Wöginger abschließend.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


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