16.08.2012

Endlich wacht die SPÖ auf und nimmt einen langjährigen Vorschlag des ÖAAB auf

"Die derzeitige Form der Pendlerpauschale passt nicht zur modernen und mobilen Arbeitswelt. Das hat SP-Niessl erkannt und ist endlich aus dem Tiefschlaf aufgewacht. Eine Modernisierung der Pendlerpauschale ist höchst an der Zeit. Ehrlichkeit, Kostenwahrheit und Transparenz müssen hier endlich zur Anwendung kommen", betont Sozialsprecher und ÖAAB-Bundesobfrau-Stellvertreter Abg.z.NR August Wöginger.

"Österreich ist ein Land der Pendler. Von den 3,5 Millionen unselbstständig Beschäftigen sind fast 850.000 Pendlerinnen und Pendler, die täglich teils mehr als 20 Kilometer zu ihren Arbeitsplätzen zurücklegen müssen. Das ist fast ein Viertel aller unselbstständig Beschäftigten. Pendeln bedeutet nicht nur zeitlichen Aufwand, sondern auch eine schwere finanzielle Belastung, denn: Reparatur- und Versicherungskosten sowie Treibstoffpreise und dergleichen steigen ständig. Hier gilt es, gesetzliche Regelungen für die Pendlerinnen und Pendler zu schaffen, die zeitgemäß sind und eine steuerliche Berücksichtigung der tatsächlichen Fahrtkosten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte möglich machen", so der Sozialsprecher weiter.

"Wir als ÖAAB setzen uns schon seit langem für eine Systemänderung bei der Pendlerpauschale ein. Der ÖAAB hat dafür ein umfangreiches Konzept erarbeitet, wie man mehr Gerechtigkeit für Pendlerinnen und Pendler erreichen kann. Auch Teilzeitbeschäftigte und Menschen mit flexiblen Arbeitsverhältnissen würden durch dieses neue Modell profitieren. Mehr Kostenwahrheit und mehr Transparenz stehen im Mittelpunkt unserer Überlegungen. Ein Staat, der arbeitenden Menschen nicht unnötig das Leben schwer machen will, darf hier nicht länger zuschauen, sondern muss den Pendlerinnen und Pendlern unter die Arme greifen", so Wöginger.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


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