02.10.2012

Mit der Teil-Bildungskarenz sind Perspektiven für Arbeit und Ausbildung für alle möglich

Treffsichere und maßgeschneiderte Bildungsangebote für lebenslanges Lernen seien das Gebot der Stunde, so Wöginger

"Lebensbegleitendes Lernen und Weiterbildung sind heute unerlässlich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bestmögliche Qualifikation ist nicht nur Schlüssel zum beruflichen Erfolg, sie ist auch eine wesentliche Grundlage, um Arbeitslosigkeit schon an der Wurzel zu bekämpfen und auch für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen längeren Verbleib im Erwerbsleben zu ermöglichen", betont ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger auf den Vorschlag von Arbeitsmarktexperte Helmut Hofer vom Institut für Höhere Studienim heutigen Ö1-Morgenjournal in die Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten und älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu investieren.

"Die ÖVP hat den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Weiterbildung längst erkannt. Im Sommer haben ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein Modell für eine Teil-Bildungskarenz präsentiert, das es den Menschen ermöglicht, gleichzeitig in ihrem Betrieb zu bleiben und sich sinnvoll weiterzubilden", so der Generalsekretär weiter.

"Das AMS soll dabei eine neue wichtige Rolle übernehmen. Durch die Einbindung des AMS, das die Relevanz der Ausbildungsmaßnahme für den Arbeitsmarkt prüft und die Übernahme der Hälfte der Lebenserhaltungskosten für den Einzelnen übernimmt, wird das AMS zu einer umfassenden Bildungsdrehscheibe umgebaut, das nicht erst im Falle der Arbeitslosigkeit tätig wird", erklärt Wöginger die neue Aufgabe des Arbeitsmarktservices.

"Wir brauchen treffsichere und individuell maßgeschneiderte Bildungsangebote. Das heißt wir brauchen nicht nur ein erstklassiges Bildungssystem sondern auch moderne und attraktive Instrumente für das lebensbegleitende Lernen. Mit der Teil-Bildungskarenz wollen wir ein solches Angebot schaffen, das lebensbegleitendes Lernen zu fairen Bedingen möglich macht", so der Generalsekretär.

"Kurz gesagt: Mit der Teil-Bildungskarenz wird auf lebensbegleitendes Lernen zu fairen Bedingungen gesetzt und eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber geschaffen", betont Wöginger.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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