15.11.2012

Budget trägt dazu bei, das gute österreichische Sozialsystem für die Zukunft abzusichern

Österreich hat die schwere Krise gut bewältigen können. Wir haben in Österreich ein hohes soziales Netzwerk, leben in einem sehr sozialen Land und müssen darauf achten, dies auch für die Zukunft abzusichern. Das ist mit den Eckdaten des Budgets garantiert, sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger anlässlich der Budgetdebatte zum Kapitel Soziales und erinnerte an die Einführung von  Ausgleichzulagenrichtsatz und bedarfsorientierter Mindestsicherung als wirksame Mittel zur Armutsbekämpfung.

"Wir haben einen erfolgreichen Konsolidierungspfad eingeschlagen", fuhr Wöginger fort: "1,5 Milliarden Euro weniger Ausgaben als 2012, das Defizit sinkt auf 2,3 Prozent, 2016 werden wir ein Nulldefizit erreichen. Das heißt, das Spar- und Reformpaket greift, wir haben die richtigen Maßnahmen gesetzt. Sparen auf einer Seite ermöglicht Wachstum und Beschäftigung auf der anderen."

In diesem Zusammenhang verwies Wöginger auch auf die guten Arbeitsmarktdaten in Österreich. "Seit zwei Jahren haben wir europaweit die niedrigste Arbeitslosenquote und einen Höchststand an Beschäftigten. Trotzdem müssen wir weiter danach trachten, auch jene, die jetzt keinen Arbeitsplatz haben, möglichst rasch in Beschäftigung zu bringen." Dies betreffe vor allem die Jugendlichen: Österreich verzeichne zwar die drittniedrigste Jugendarbeitslosenquote. "Aber Arbeitslosigkeit ist Hoffnungslosigkeit. Daher ist es unsere Aufgabe, möglichst allen Jugendlichen einen Arbeitsplatz zu garantieren. Die dafür veranschlagten zwei Milliarden Euro sind sinnvoll investiert", bezog sich Wöginger beispielsweise auf die "Aktion Zukunft Jugend", die den Jugendlichen einen Arbeitsplatz, eine Schulung oder eine geförderte Beschäftigung garantiert.

Im Sozialbereich seien Reformen nötig, um das gute Sozialsystem für die Zukunft abzusichern, sprach der ÖVP-Sozialsprecher etwa das Paket der Invaliditätspensionen an: Durch Rehabilitation und Umschulungen sollen die Menschen möglichst lange in Beschäftigung gehalten werden. "Denn wir müssen auch unserer Jugend für später ein funktionierendes Pensionssystem sichern."

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

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