20.11.2012

Pendler: ÖVP/ÖAAB-Modell ist sozial ausgewogen und gerecht

"Wir freuen uns, dass wir mit unserem ÖVP/ÖAAB-Modell Bewegung in die Diskussion um eine Reform der Pendlerförderung gebracht haben. Unser großes Anliegen ist es, bei dieser Reform vor allem die Niedrigverdiener und Teilzeitkräfte zu entlasten. Für jene 160.000 Kleinverdiener, die keine Lohnsteuer zahlen, wird in unserem Modell der Pendlerzuschlag von 141 auf 290 Euro mehr als verdoppelt. Teilzeitkräfte und Wochenpendler bekommen erstmals eine aliquote Auszahlung der Pendlerförderung und im Schnitt werden die Fördersätze um 14 Prozent angehoben", zeigt sich ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger zufrieden.

"Bei der zu Recht geforderten Ökologisierung der Förderung, darf man nicht auf jene 800.000 Pendlerinnen und Pendler vergessen, die keine Möglichkeit haben, auf ein öffentliches Verkehrsmittel umzusteigen. Dies trifft insbesondere auf ländliche Gegenden oder bei atypischen Arbeitszeiten zu. Denken sie nur an die Dienstnehmer in Krankenhäusern, im Schichtbetrieb, Außendienst oder in der Gastronomie mit oftmals unregelmäßigen Nachtdienstzeiten. Wir unterscheiden in unserem Modell deshalb bewusst zwischen jenen Pendlern, die auf ein Auto angewiesen sind und jenen, die mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in die Arbeit fahren können. Hier gibt es strenge Kriterien, sodass man unserer Meinung nach nicht von einer autofreundlichen Steuerpolitik sprechen kann", betont Wöginger.

"Die Bundesländer bieten auf ihre Regionen abgestimmte zusätzliche Förderungen an, um Anreize zu schaffen, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Einzig in Wien gibt es keine derartige Pendlerförderung. Hier ist in Hinblick auf die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel akuter Handlungsbedarf der Stadtregierung gegeben. Der ÖAAB hat bereits vor einigen Monaten mit dem Vorschlag das Jobticket auszuweiten, eine Lösung für dieses Problem auf den Tisch gelegt", so der ÖAAB-Generalsekretär.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


Videos



Newsletter

Bitte füllen Sie alle mit * markierte Felder aus.