13.11.2011

Mikl-Leitner/Hiesl/Wöginger: „Das familienorientierte Arbeitsleben ist unser Ziel“

„Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur ein Frauenthema. Auch Vätern muss die Vereinbarkeit von Familienleben und Arbeit einfacher gemacht werden.

Hier braucht es einen Paradigmenwechsel von Seiten der Wirtschaft. Es muss möglich werden, dass auch Männer ihre Arbeitszeit reduzieren oder in Karenz gehen können. Flexible Arbeitszeitmodelle und ein Umdenken in der Wirtschaft sind dazu der richtige Weg. Wir dürfen nicht nur von Flexibilität reden, wir müssen auch die Rahmenbedingungen schaffen“, unterstrich die ÖAAB-Bundesobfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner im Zuge der Herbstklausur des ÖAAB Oberösterreich am 11. und 12. November 2011 in Schicklberg bei Kremsmünster.

„Das familienorientierte Arbeitsleben – nicht das arbeitsorientierte Familienleben – muss unser Ziel sein. Dazu braucht es erstens familienfreundliche Arbeitszeitmodelle wie das vom ÖAAB Oberösterreich entwickelte Modell des Zeitwertkontos. Und weiters wirksame Rahmenbedingungen für Familien, um wirkliche Anreize zur Entscheidung für Kinder zu schaffen“, so ÖAAB-Landesobmann LH-Stv. Franz Hiesl weiter in Richtung der Familien.

Neben Neuerungen zum Wohle der Familien standen bei der ÖAAB-Herbstklausur vor allem auch Vorschläge zur nachhaltigen Sicherung der Pensionen im Mittelpunkt: „Gerade bei den Pensionen brauchen die Menschen Berechenbarkeit und Planbarkeit. Die Veränderung in der Gesellschaft verlagert sich immer mehr in Richtung der älteren Generationen, sodass es auch eine stärkere Forcierung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf unserem Arbeitsmarkt geben muss. Altersgerechte Arbeitsplätze und ein verlässliches Pensionssystem müssen endlich als gemeinsame Kraftanstrengung verstanden werden“, so Hiesl.

"Um die Pensionen auch für künftige Generationen nachhaltig zu sichern, bedarf es vor allem eines wirksamen Maßnahmenpakets zur Eindämmung der Invaliditätspensionen. Die hohe Zahl an krankheitsbedingten Frühpensionen ist – neben den Sonderprivilegien der frühen Pensionsantritte bei ÖBB, Nationalbank sowie bei den Bundesländerverwaltungen in Kärnten und Wien – ein wesentlicher Kostentreiber im System. Sozialminister Hundstorfer ist hier gefordert ein taugliches Paket zur Lösung der Pensionsproblematik vorzulegen, das auch eine raschere Harmonisierung im ASVG-Bereich vorsehen muss. Bereits im Jahr 2012 wird nämlich der Bundesbeitrag zu den Pensionen von 2,65 auf 2,97 Prozent des BIP ansteigen. Das sind 9,175 Milliarden Euro (ohne Ausgleichszulagen) und damit seit 2010 eine Steigerung von zwölf Prozent", zeigt ÖAAB-Landesobmann-Stv. und ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR August Wöginger den großen Handlungsbedarf bei den Pensionen auf.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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