21.02.2013

Neues Pendler-Modell bringt Entlastung und mehr Gerechtigkeit

Tamandl: Jobticket für Öffis für alle Arbeitnehmer!

"Wir freuen uns, dass mit dem heutigen Beschluss die größte Ausweitung der Pendlerförderung seit 25 Jahren auf den Weg gebracht wurde", sagte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger heute, Donnerstag, am Rande des Finanzausschusses des Nationalrats. Die Erhöhung der Förderung sei notwendig geworden, da sich die Kostenbelastungen für Pendler durch die Treibstoffpreise massiv erhöht hätten. Mit zusätzlichen Mitteln in der Höhe von rund 150 Millionen Euro stehen bereits im heurigen Jahr insgesamt 530 Millionen Euro für die Pendlerinnen und Pendler bereit.

Bei der Reform stehe die Entlastung der Niedrigverdiener und Teilzeitkräfte im Vordergrund. Für jene 160.000 Kleinverdiener, die keine Lohnsteuer zahlen, wird der Pendlerzuschlag von 141 auf 290 Euro mehr als verdoppelt. Teilzeitkräfte und Wochenpendler bekommen erstmals eine aliquote Auszahlung der Pendlerförderung. Zusätzlich zur Pauschale wird es als Teuerungsausgleich den Pendlereuro geben. Dieser ist abhängig von der Entfernung zum Arbeitsplatz und als Absetzbetrag ausgestaltet. Ist die Arbeitsstätte beispielsweise 30 Kilometer von der Wohnung entfernt, so stehen dem Pendler 60 Euro zusätzlich zur Pendlerpauschale zu. "Die heute beschlossene Umsetzung des Pendler-Modells ist ein Meilenstein in der österreichischen Sozialpolitik, eine wichtige Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler und ein schritt zu mehr Gerechtigkeit", freut sich Wöginger.

"Das Jobticket steht seit Jahresbeginn allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unabhängig von einem möglichen Anspruch auf Pendlerpauschale zur Verfügung", sagte ÖVP-Nationalrätin und Mitglied im Finanzausschuss Gabriele Tamandl. Beim sogenannten Jobticket können Betriebe ihren Mitarbeitern eine Streckenkarte oder Netzkarte für öffentliche Verkehrsmittel gratis und für beide Seiten steuer-und abgabenfrei zur Verfügung stellen. Die bisherige Einschränkung auf Arbeitnehmer, die zum Pendlerpauschale anspruchsberechtigt sind, ist seit Jahresbeginn weggefallen. "Die Ausweitung des Jobtickets auf alle Arbeitnehmer ist gerade für die Arbeitnehmer im urbanen Raum ein wichtiger Schritt", so Tamandl. Dass die versammelte Opposition sich gegen das neue Pendlermodell und gegen die Ausweitung das Jobticket ausspreche, sei offensichtlich billiger Stimmungsmache im Lichte regionaler Wahlkämpfe geschuldet.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

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