26.02.2013

ÖAAB-Erfolge: Kilometergenauer Pendlereuro, Jobticket für alle, Pendlerpauschale für Teilzeitkräfte

Reform der Pendlerförderung bringen Pendlern 150 Mio. Euro
zusätzlich! Morgen im Nationalrat, rückwirkend mit 1.1.2013 im    Pendlerbörsel

"Mit dem morgigen Nationalratsbeschluss wird die größte Ausweitung der Pendlerförderung seit 25 Jahren umgesetzt. Der ÖAAB hat sich mit seinen Forderungen durchgesetzt. Wir lassen Pendlerinnen und Pendler die weite Strecken zu ihrer Arbeit zurücklegen müssen nicht im Stich. Mit dem kilometergenauen Pendlereuro wurde eine Idee aus Nieder- und Oberösterreich erfolgreich in den Ländern übernommen und letztlich für ganz Österreich Realität. Mit zusätzlichen Mitteln in der Höhe von rund 150 Millionen Euro stehen im Jahr 2013 insgesamt 530 Millionen Euro für die Pendlerinnen und Pendler bereit", betont Abg.z.NR August Wöginger, Generalsekretär des ÖAAB.

NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka, der gemeinsam mit OÖAAB-Obmann LH-Stv. Franz Hiesl den Grundstein zur bundesweiten Pendlereuro-Initiative gesetzt hat betont: "Niemand kann alleine eine solche Bewegung in Gang setzen, dazu braucht man Partner auch über Parteigrenzen hinweg. Parteiübergreifende Landtagsbeschlüsse zum Pendlereuro wurden in Oberösterreich dank Franz Hiesl, in der Steiermark dank KO Christopher Drexler, im Burgenland dank NR Oswald Klikovits und in Niederösterreich gefasst. Besonderer Dank gilt den beiden Bundesministerinnen Maria Fekter und Johanna Mikl-Leitner, die sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt haben und mit dem Koalitionspartner eine Einigung erzielen konnten. Und letztlich braucht man Mitglieder und Funktionäre, die unsere Pendlereuro-Idee in die Bezirke und Gemeinden getragen haben - denn eine Bewegung bewegt nur etwas, wenn sie von den Bürgerinnen und Bürgern auch mitgetragen wird".

Pendlereuro kilometergenau
Künftig gibt es zusätzlich zur Pendlerpauschale einen Pendlereuro, das heißt 1 Euro pro Kilometer Arbeitsweg im Jahr (jeweils für den Hin- und Retourweg von der Wohn- zur Arbeitsstätte) als Absetzbetrag also direkt und zwar unabhängig vom Einkommen sowohl für Bezieher der kleinen und großen Pendlerpauschale

Doppelter Pendlerzuschlag für Kleinverdiener
Alle Lehrlinge und Teilzeitkräfte, die mit ihrem geringen Verdienst keine Lohnsteuer zahlen, erhalten ab 2013 als Pendler bis zu 290 Euro Pendlerzuschlag (statt bisher 141 Euro).

Mehr Fairness für Teilzeitkräfte und Wochenpendler
Sie haben künftig aliquote Ansprüche. Bisher musste man mindestens 11 Mal pro Monat zu seinem Arbeitsplatz pendeln, um eine Pendlerpauschale zu erhalten. Künftig gibt es bereits für einen Pendeltag pro Woche ein Drittel, für zwei Arbeitstage pro Woche zwei Drittel und ab 11 Arbeitstagen pro Monat die volle Pauschale. Davon profitieren v.a. viele berufstätige Mütter, die bisher gar keine Ansprüche hatten.

Jobticket Möglichkeit für alle
2013 können Betriebe all ihren Mitarbeitern (nicht nur wie bisher Bezieher/innen der Pendlerpauschale) freiwillig ein Jobticket gratis zur Verfügung stellen. Diese Netzkarte (egal für welche Strecke) ist steuer- und sozialversicherungsfrei.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


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