24.04.2013

ÖAAB verteidigt arbeitsfreien Sonntag

Wir werden alles tun, um den Familien die Sonntagsruhe zu erhalten. Wöginger: Die Schlupflöcher in der Gewerbeordnung gehören geschlossen.

"Der Sonntag ist Familien- und Erholungstag. In Zeiten zunehmender Arbeitsbelastung und flexibler Arbeitszeiten wird der Sonntag als gemeinsamer Tag für die ganze Familie immer wichtiger. Wir werden nicht zulassen, dass durch eine Aushöhlung des Arbeitnehmerschutzes die Sonntagsruhe und die Freizeit der Familien zerrissen werden", so ÖAAB-Generalsekretär und Sozialsprecher August Wöginger .

"Die meisten Menschen haben reguläre Arbeits- oder Schulzeiten. Da bleibt für gemeinsame Freizeitaktivitäten mit Freunden und der Familie nur das Wochenende. Wenn man am Sonntag auch noch arbeiten muss, wird sich das negativ auf das Soziale Leben auswirken. Ich lehne deshalb die Angriffe auf die Sonntagsruhe ab", betont Wöginger und fügt hinzu: "In Österreich müssen rund 680.000 Menschen regelmäßig an Sonntagen arbeiten. Ihre Arbeit ist notwendig, denn sie sichert die Versorgung mit systemrelevanten Dienstleistungen und Sicherheitsangeboten. Arbeiten am Sonntag soll aber die Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden."

Wöginger ergänzt: "Derzeit gibt es Bestimmungen, die eine Öffnung am Sonntag unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht. Eine Gastronomieberechtigung erlaubt Betrieben an sieben Tagen die Woche den Verkauf von eingeschränktem Sortiment. Diese Berechtigung wollen nun Handelsketten wie Dayli ausnützen, um auch am Sonntag zu öffnen. Wer der Arbeit im Handel am Sonntag Tür und Tor öffnet, denkt nicht an die Familien, die diese gemeinsame Zeit brauchen. Der ÖAAB wird alles unternehmen, um eine Änderung in der Gewerbeordnung herbeizuführen, damit diese Schlupflöcher geschlossen werden."

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

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