22.05.2013

Österreich hat in der EU die niedrigste Arbeitslosigkeit!

Standort stärken, Arbeitsplätze schaffen, Lehre attraktivieren!

"Arbeit ist das beste Rezept gegen Armut", sagte ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger heute, Mittwoch, im Plenum des Nationalrats. Die wichtigste Aufgabe der Beschäftigungspolitik sei es, gerade jene Menschen zu unterstützen, die Willens sind zu arbeiten und aktiv nach Arbeit suchen. "Alleine die Wirtschaft schafft Arbeitsplätze. Alles andere ist ein fataler Irrglaube", so Wöginger weiter. Nur ein attraktiver Wirtschaftsstandort garantiere eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Diese sichere nachhaltig Arbeitsplätze und damit breiten Wohlstand.

Die Bundesregierung habe in Sachen Beschäftigungspolitik gute Arbeit geleistet, da Österreich seit mehr als zweieinhalb Jahren mit 4,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosenrate in der EU verzeichne. Bei der Jugendarbeitslosigkeit sei man mit Deutschland gleichauf am ersten Platz. "Man darf sich natürlich nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen, braucht sich aber auch von der Opposition nicht alles madig reden lassen", so Wöginger weiter. Mit einem Plus von 20.000 neuen Arbeitsplätzen im Vergleich zum Vorjahr habe Österreich auch mit 3,5 Millionen Beschäftigten einen nationalen Höchststand erreicht. Diese hohe Beschäftigungszahl sei nur in bescheidenem Ausmaß der Politik, die ja nur die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der heimischen Wirtschaft schafft, zu verdanken. "Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen schaffen Arbeitsplätze. Sie sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft", so Wöginger, der darauf hinwies, dass diese Unternehmen in den letzten fünf Jahren 126.000 Arbeitsplätze neu geschaffen hätten. Österreichs Unternehmen erwirtschaften 60 Prozent ihres Umsatzes im Ausland und seien damit europaweit Exportweltmeister. "Wir müssen weiterhin unsere Unternehmen bei ihrem Marktauftritt in neuen boomenden Märkten wie Indien und China unterstützen, damit die heimischen Arbeitsplätze weiterhin gesichert sind", so Wöginger.

Zum internationalen Vorzeigemodell sei die duale Lehrausbildung in den letzten Jahren avanciert. "Gerade vor diesem Hintergrund muss der gesellschaftliche Stellenwert eines Lehrberufs genauso hoch sein, wie jener eines Akademikers", so Wöginger, der sich für eine Attraktivierung der Lehre mit Matura aussprach. Abschließend brach Wöginger eine Lanze für die nach Österreich migrierten Arbeitnehmer, bei denen es sich vorwiegend um Fachkräfte aus europäischen Ländern handle. "Diese Arbeitnehmer zahlen wie alle anderen auch Steuern und Abgaben und sind notwendig für die heimische Wirtschaft", so Wöginger, der abschließend festhielt, dass der Tourismus ohne Gastarbeiter schlichtweg nicht funktionieren würde.

Sprechstunde:

Sprechstunde im Bezirkssekretariat der OÖVP Schärding (Anmeldung unter Tel. 07712 2478).

7. Juli: 10-12 Uhr

Termine

13. Juli: Nationalratssitzung

 

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2018


Videos



Newsletter

Bitte füllen Sie alle mit * markierte Felder aus.